
Das RÖMISCHE THEATER blieb für viele Jahrhunderte begraben. Am Anfang des ersten Jahrhunderts n.C. (aber nach der vollkommenen Ausrichtung mit dem Stadtstraßennetz datiert es zu dem ersten Jahrhundert v.C. zurück), vom zehnten Jahrhundert auf seinen Ruinen errichtete man religiöse Gebäude und Häuser, die vollständig die Strukturen des Theaters versteckten.
Die Wiedererlangung der Überreste des Theaters, angefangen 1834 dank eines reichen Veroneser, Andrea Monga, der alle Häuser kaufte, die in den Jahrhunderten im Bereich errichtet wurden, zeigte, daß es die architektonische Richtlinien dieser Art der Gebäude traf: das cavea zu den Zuschauern reserviert, in zwei Abschnitte und vertikal in Keile geteilt; das halbkreisförmige Orchester am Fuß des Rangs; die Bühne, zu den Schauspielern reserviert. 1904 erwarb die Gemeinde von Verona die Fläche und setzte die Renovierung bis die Beendigung in der siebzigen Jahre70s fort.
Das Theater wird von der Überreste der Bühne, des Orchesters, des cavea, zwei Galeriereihen und 3 Verbindungsterrassen mit der Oberseite des Hügels festgesetzt. Das Bühnengebäude (von welchen heute nur die Tuffmauern, werden konserviert), ursprünglich war so hoch wie das gesamte cavea und wurde von den Statuen (jetzt nahe dem Theatereingang konserviert) und von den reichen architektonischen Dekorationen geschmückt. Auf der Szene 3 Türen führten zu der Bühne (beide noch konserviert, das östliche wurde als das Haupteingang zum Theater verwendet). Unter der Bühne lag die Szenegrube, die viereckige Steinelemente noch sichtbar sind, um in denen Bohrungen das Seile den Vorhang anzuheben und zu senken. Vor der Bühne bleibt das halbkreisförmige Niveau des Orchesters (im römischen Theater war das Raum für das wichtigste Leute der Stadt zugewiesen), mit Bodenüberreste in farbigen Marmoren; nahe dem cavea ist der Wassergraben für den Ausfluß des Regenwassers (das Theater war ungedeckt). Das cavea ist im weißen Kalkstein von Valpolicella und es wurde nicht vollständig zum Hügel gelehnt und daher wurden später Radialunterstützungswand errichtet, deren Reste noch sichtbar sind. Das cavea wurde von der Steigung des Hügels, von einem tiefen Zwischenraum isoliert, das ihn vor Wasserinfiltration und Feuchtigkeit schützte (eine Ansicht des Zwischenraums ist von einer Halle des archäologischen Museums sichtbar). Nur ein Teil des westlichen Sektors des cavea ist wieder hergestellt worden.